Rat der Arbeitswelt: Abschaffung der Minijobs gefordert

Faire Arbeitsbedingungen Gebäudereinigung Berlin, Arbeitsmarktpolitik Reinigungsbranche
Bildrechte: BMAS/Borrs.

Der Rat der Arbeitswelt legt seinen ersten Bericht mit Empfehlungen zur Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik vor. Das Expertengremium nimmt vor allem die prekäre Beschäftigung ins Visier, die von der Coronakrise besonders hart getroffen wurde.

Stephan Schwarz, ehemals Präsident der Berliner Handwerkskammer und geschäftsführender Gesellschafter des Gebäudereinigers GRG, ist Mitglied im Rat der Arbeitswelt. Der Unternehmer hat gestern mit Isabel Rothe, Präsidentin der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, den ersten Bericht an Bundesarbeitsminister Hubertus Heil in der Bundespressekonferenz übergeben.

Stephan Schwarz erklärte den Vorschlag der sukzessiven Abschaffung der Minijobs mit deren Missbrauchsanfälligkeit, den Kosten für die Betriebe, wettbewerbsverzerrenden Effekten und der unzureichenden Brückenfunktion hin zu regulären Arbeitsverhältnissen. Schließlich sei in der Pandemie die Krisenempfindlichkeit deutlich geworden: Im Frühjahr 2020 seien mehr als 550 000 Minijobs verschwunden.

Für Isabel Rothe ist das Homeoffice „vielleicht eine der wichtigsten Herausforderungen nach der Pandemie“. Die Gefahr der „sozialen Isolation“ sei groß, und die Bedeutung der Beziehungen im Büro oder Betrieb dürfte nicht unterschätzt werden.

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil hat den Rat der Arbeitswelt im Januar 2020 als unabhängiges Gremium berufen, um Orientierung zum Wandel der Arbeitswelt zu geben. Auf Basis wissenschaftlicher Analysen und praktischer Erfahrung gibt der Rat Empfehlungen, wie Unternehmen, ihre Beschäftigten und die Politik die zukünftige Arbeitswelt gestalten können. Der Bericht soll einmal jährlich erscheinen.

Arbeitswelt-Bericht 2021:
https://www.arbeitswelt-portal.de/arbeitsweltbericht/arbeitswelt-bericht-2021

Rat der Arbeitswelt:
https://www.rat-der-arbeitswelt.de/

Weitere News

Schwer vorstellbar, aber ganz leicht in der Umsetzung: Waschen ohne Chemie. Das ist ebenso möglich wie chemiefreie Reinigung und entfernt Flecken, Gerüche und Keime – ganz wie herkömmliches Waschen mit Waschmitteln.

Über unseren Kundennachhaltigkeitsbericht, der individuell auf Sie zugeschnitten ist, können Sie genau herausfinden, welche nachhaltigen Projekte und Produkte wir bei Ihnen umsetzen und wie das in Ihre Ökobilanz spielt.
Für die Produktion und Lieferung unseres Service Dress arbeiten wir mit Brands Fashion zusammen, einem nachweislich nachhaltig handelnden Partner. Seit 2019 sind alle bestellten Damen und Herren T-Shirts mit den Labeln Fairtrade, GOTS und Grüner Knopf zertifiziert.
Mit der Verwendung von Hygienepapieren, die einem Kreislauf entspringen und entsprechend rückgeführt werden können, handeln wir nachweisbar nachhaltig. Handtuchpapiere können durch die Rückführsysteme bestimmter Anbieter wiederverwertet werden, sodass wir ausschließlich auf recyceltes Material zurückgreifen.
In der Gebäudereinigung spielen Hygienepapiere in Waschräumen eine große Rolle. Entsprechend groß ist auch ihr Einfluss auf eine nachhaltige Ausrichtung der Reinigung. Weil wir wissen, wie viel CO2 die Herstellung des Frischfaser-Hygienepapiers ausstößt, setzen wir auf recyceltes Hygienepapier und reduzieren damit auch Ihren CO2-Fußabdruck.
Um den Einsatz von Plastikmüllbeuteln zu reduzieren und somit noch verantwortungsvoller mit wichtigen Ressourcen umzugehen, indem sie erst gar nicht verbraucht werden, bietet die GRG, vor allem im Bereich der Papierentsorgung, abwaschbare Abfallsäcke an. Diese sind vielfach wiederverwendbar und einfach in der Waschmaschine zu säubern.
Abfallsäcke ist ein Kernprodukt in der Gebäudereinigung. Im Sinne der Nachhaltigkeit gilt es, dieses Einwegprodukt in ökologischer Sicht soweit zu optimieren, dass die mit seinem Einsatz verbundenen Umweltbelastungen weitgehend minimiert werden. Dies tun wir, indem wir mit Herstellern zusammenarbeiten, die ihre Abfallsäcke nahezu 100 Prozent aus PCR Recyclingmaterial herstellen.
Wir nutzen Staubsauger, die eine umweltschonende und effiziente Saugleistung verbinden. Die Staubsauger reduzieren den CO2-Verbrauch sowohl durch verminderten Stromverbrauch bei gleichbleibender Saugleistung als auch durch die Herstellung von Kunststoffteilen mit einem Recyclatanteil von bis zu 75 Prozent.
Wo möglich, verzichten wir ganz und gar auf Chemie. Das ist möglich und absolut keimfrei, geruchslos und hautfreundlich. In Wasser gebundenes Ozon ist ein effektives, innovatives und nachhaltiges Verfahren für die hygienische Reinigung und Geruchsentfernung.
Immer dort, wo wir nicht ganz auf Chemie verzichten können, setzen wir uns das Ziel, ökologische und nachhaltige Produkte, die mit den Zertifizierungen EU Ecolabel oder Cradle to cradle ausgezeichnet sind, zu nutzen. Hierdurch wird der CO2-Verbrauch reduziert und die biologische Abbaubarkeit der Produkte gestärkt.